Nachdem vor ein paar Tagen gemeldet wurde, die Opec (Vereinigung
erdoelexportierender Länder) und Russland hätten sich auf ein Abkommen
für eine weitere Beschränkung der Rohoelfördermengen geeinigt, kam
umgehend Bewegung in den Markt. Allerdings schnellten die Preise nicht
wie erwartet nach oben, sondern sackten noch weiter ab. Die
Marktteilnehmer schätzten die beschlossene Kürzung von 10 Mio Barrel pro
Tag als zu bescheiden ein, um das zunehmende Überangebot abzufedern.
Auch wenn US-Präsident Trump versicherte, durch die zunehmende
Stilllegung der amerikanischen Fracking-Produktion tendiere die
Reduktion dann gegen 20 Mio Barrel, zeigt sich der Markt bis jetzt nicht
überzeugt. Entsprechend dümpeln die Preise auf sehr bescheidenem Niveau
in einem Seitwärtskanal.